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Social MediaLesezeit in Minuten: 4

Wie oft sollten Restaurants auf Instagram posten

Redaktion HeroContent

Das ist die Frage, die jeder Gastronom irgendwann stellt – und das Internet ist voll mit schlechten Antworten. Die einen sagen täglich posten. Andere sagen zweimal täglich. Wieder andere empfehlen zweimal die Woche. Niemand erklärt die Begründung dahinter. Und die meisten Ratschläge bringen kleine Gastronomiebetriebe innerhalb weniger Wochen zum Ausbrennen.

Hier ist eine ehrliche Antwort, basierend auf dem, was für Restaurants wirklich funktioniert.

Die kurze Antwort

Für die meisten kleinen bis mittelgroßen Restaurants ist folgender Rhythmus ideal: drei bis fünf Feed-Posts pro Woche, ein bis drei Reels pro Woche und täglich Stories. Das reicht, um den Algorithmus zu bedienen, bei Followern sichtbar zu bleiben und zu wachsen, ohne den Alltag zu zerstören.

Jetzt die Details – denn die machen den Unterschied.

Warum tägliches Posten meist falsch liegt

Der Rat „täglich posten" klingt eindrucksvoll, ist aber oft kontraproduktiv. Für die meisten Restaurants führt tägliches Posten zu zwei Problemen: Die Content-Qualität sinkt, weil man ständig nach Ideen sucht. Und nach wenigen Wochen setzt Erschöpfung ein – das Posten hört komplett auf.

Ein Account, der zwei Wochen lang täglich postet und dann einen Monat schweigt, ist schlechter dran als einer, der sechs Monate lang dreimal die Woche postet. Der Algorithmus belohnt Konsistenz, nicht Ausbrüche.

Ohne einen hauptberuflichen Social-Media-Manager ist tägliches Posten schlicht nicht nachhaltig. Und selbst mit einem Manager liefert es oft weniger als ein fokussierterer Ansatz.

Warum zu wenig Posten auch nicht funktioniert

Am anderen Ende: einmal pro Woche oder seltener zu posten, erzeugt zu wenig Aktivität, damit der Algorithmus den Account ernst nimmt. Instagram will sehen, dass ein Account aktiv und engagiert ist. Ein Post pro Woche wirkt wie ein schlafendes Unternehmen – die Reichweite bleibt minimal.

Der Sweet Spot liegt irgendwo in der Mitte, abhängig davon, wie viel Energie man realistisch einbringen kann.

Der Feed-Rhythmus

Drei Posts pro Woche sind das realistische Minimum für echtes Wachstum. Fünf ist besser, wenn es sich aufrechterhalten lässt. Mehr als das lohnt sich nur in Ausnahmefällen, wenn ungewöhnlich viele Content-Ressourcen vorhanden sind.

Diese Posts über die Woche verteilen, nicht alle am gleichen Tag. Ein Montag-Mittwoch-Freitag-Schema ist leicht zu merken und funktioniert gut. Bei Bedarf anpassen.

Reels verdienen separate Aufmerksamkeit

Reels funktionieren anders als Foto-Posts. Ein gutes Reel kann mehr Menschen erreichen als zehn Foto-Posts zusammen. Deshalb verdienen Reels dedizierte Zeit.

Ziel: ein bis drei Reels pro Woche. Qualität ist hier wichtiger als Quantität. Ein einziges gut gemachtes Reel übertrifft drei eilig produzierte fast jedes Mal. Keine zusätzlichen Reels erzwingen, nur um eine Zahl zu erfüllen.

Wer nur ein Reel pro Woche schafft: dieses eine so gut wie möglich machen und die Zeit dafür schützen.

Täglich Stories

Stories sind der einfachste und am meisten unterschätzte Teil des Puzzles. Sie müssen nicht poliert sein. Ein schnelles Foto eines Gerichts, ein Behind-the-Scenes-Moment, ein Teamfoto, ein Gast bei gutem Essen. Dreißig Sekunden Aufwand.

Tägliche Stories halten das Restaurant ganz oben in der App bei den Followern und signalisieren dem Algorithmus, dass der Account aktiv ist. Wenn man täglich nur eine Sache tun kann – dann Stories.

Die besten Zeiten zum Posten

Es gibt keine magische Uhrzeit, die für jedes Restaurant gilt – aber einige Muster halten sich. Mittagsentscheidungen fallen zwischen 10 und 11 Uhr. Abendentscheidungen zwischen 16 und 18 Uhr. Wochenendplanung geschieht Donnerstagabend und Freitagmorgen.

Kurz vor diesen Entscheidungsfenstern posten. Wenn das Publikum aus lokalen Büroangestellten besteht, funktionieren Posts über Mittagsspecials gut am späten Vormittag. Wenn das Publikum aus Wochenendgästen besteht, sind Posts über Wochenend-Specials am Freitagmorgen der Sweet Spot.

Die genaue Uhrzeit nicht überbewerten. Ungefähr richtig liegen reicht.

Konsistenz schlägt Perfektion

Das wichtigste Prinzip: Egal welchen Rhythmus man wählt – daran festhalten. Dreimal pro Woche sechs Monate lang zu posten ist mehr wert als siebenmal pro Woche einen Monat und dann nichts mehr.

Einen Zeitplan wählen, der sich wirklich halten lässt. Wenn dreimal pro Woche zu viel erscheint, mit zweimal starten. Der Schlüssel ist, dass der Rhythmus zur Routine wird, statt ständig Druck zu erzeugen.

Was der Algorithmus wirklich will

Viele denken, der Instagram-Algorithmus sei geheimnisvoll. Ist er nicht. Der Algorithmus will Menschen auf der Plattform halten. Er belohnt Content, der schnell Engagement erzeugt, gespeichert und geteilt wird – und der von Accounts mit konsistenter Aktivität stammt.

Das ist alles. Konsistent posten, Content erstellen, den Menschen wirklich speichern oder teilen möchten, und mit der Community interagieren. Alles andere ist Lärm.

Tools für einen gleichmäßigen Rhythmus

Der Hauptgrund, warum Restaurants keinen gesunden Posting-Rhythmus halten können, ist dass Content-Erstellung langsam ist. Das lässt sich mit Tools lösen. Ein speziell für Restaurants entwickelter Content-Generator produziert in wenigen Minuten Caption-Entwürfe für eine ganze Woche. Ein Planungstool übernimmt das tatsächliche Posten. Ein einfaches Stativ am Handy macht das Filmen von Reels schnell.

Mit den richtigen Tools braucht ein Drei-bis-Fünf-Posts-Rhythmus dreißig bis sechzig Minuten pro Woche – nicht Stunden.

Der ehrliche Rat

Keinen Posting-Zeitplan wählen, weil er beeindruckend klingt. Einen wählen, den man auch an hektischen Tagen halten kann. Die Restaurants, die auf Instagram wachsen, sind fast immer jene, die einen bescheidenen, nachhaltigen Rhythmus gewählt haben – und weitergemacht haben, lange nachdem alle anderen aufgehört hatten.

Drei gute Posts pro Woche, ein gutes Reel, täglich Stories. Das ist die Antwort für die meisten Restaurants – und sie funktioniert.

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